Einfache DIY Bilderleiste für die Wand - und eine Kooperation mit dearsam.com

September 5, 2019

Die Wände in unserem Haus sind etwas vernachlässigt. Die meisten sind leer, ab und zu hängt ein Bild, es gibt auch zwei Wände mit Tapeten, aber größtenteils sieht man einfach nur Wand. Ich finde das auch nicht wirklich dramatisch, manchmal ist weniger durchaus mehr, aber die ein oder andere Ecke braucht jetzt doch mal etwas Aufmerksamkeit. 

 

Das Problem ist, dass es bei uns meistens schief geht, wenn wir irgend etwas anbringen wollen. Sei es eine Gardinenstange, ein Spiegel oder eben ein Bild. Wir schaffen es fast immer, das Loch genau dort anzubringen, wo die Schraube keinerlei Halt findet. Sie fällt raus, die Wand bekommt Risse... wir vergurken es. Ich weiß nicht, woran es liegt - dem Mann zuliebe schiebe ich es auf die alten Mauern.

 

Vor kurzem aber habe ich eine tolle Lösung entdeckt. Klebenägel! Ein Meilenstein der Wandbefestigung. Man klebt sie einfach an, sie halten bis zu 4kg und offenbar soll man sie auch rückstandslos wieder entfernen können. Ich habe schon das ein oder andere Bild mit diesen einfachen Nägeln angebracht. Zum Beispiel mein Bild von Christian Rohlfs, der übrigens ein Verwandter von mir ist, über dem gestrichenen Kamin:

 

 

Auch diese selbstgemachte Garderobe hält mit den Klebenägeln:

 

 

Für mein Wohnzimmer aber habe ich mir noch etwas ganz anderes ausgedacht. Ich wünsche mir eine Bilderleiste über dem Sofa, auf die ich verschiedene Bilder einfach aufstellen kann. Das bedeutet, ein Austauschen ist jederzeit möglich, auch mit verschiedenen Bildergrößen, ohne dass ich auf vorgegebene Nägel Rücksicht nehmen muss.

 

Die Leiste habe ich mir ganz einfach selber gebaut. Ein Vierkantholz aus dem Baumarkt auf die entsprechende Länge zusägen. Mit Kreidefarbe zweimal weiß streichen. Durch die Vorderseite vier Löcher bohren, durch die später die Schrauben direkt in die Wand laufen sollen. Ich nutze einen Bohraufsatz, der die Schrauben später versenkt.

 

 

Bei vier Schrauben wird wohl die ein oder andere halten, oder?

 

Nun wird die Leiste an die Wand gehalten und durch die Löcher wird die Position an der Wand markiert. Hier bohren, dübeln und die Leiste festschrauben. 

 

 

Damit die Bilder später nicht herunterrutschen und damit die Vorderseite schöner wird, klebe ich noch eine weiß gestrichene schmale Holzleiste vor und fixiere sie mit Leistennägeln. So erspare ich mir das Verspachteln der Schraublöcher und laufe nicht Gefahr, dass eines der Bilder in meinen Nacken rutscht, während ich gemütlich fern sehe. 

 

 

Ich mag, dass ich die Bilderleiste jederzeit flexibel umgestalten kann. Diese tollen Poster habe ich bei dearsam.com bestellt (Kooperation - Werbung), sie gefallen mir ausgesprochen gut. Die Lieferung kam zackig und erfolgte in einer besonders umweltfreundlichen Verpackung. Es gibt eine tolle Auswahl an verschiedenen Postermotiven in unterschiedlichen Größen, passend dazu gibt es Rahmen und Aufhänger. Die Rahmen, die ich bestellt habe, sind aus hochwertigem Holz und verglichen mit meinen "schwedischen" Rahmen sehen sie wirklich besonders aus.

 

 

Was meint Ihr - Bilder anhängen oder auch mal auf eine Leiste stellen?

 

 

... gone paintin´...

 

 

Eure Daggi 

 

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