• gonepaintin´

gone surfing - Urlaubsfeeling für Zuhause


Meine Lieblingsfreundin wünschte sich einen Strandwegweiser zum Geburtstag. Ihr Sohn ist unser Patensohn, er hatte mir schon sein Surfbrett für dieses Fotoshooting geliehen - Ihr seht, die Familie ist wirklich sportlich unterwegs. Nun möchten sie auch außerhalb des Sommers an ihre Strandbesuche erinnert werden.

Verständlich!

Und für mich ein schönes Projekt.

Wie praktisch, dass wir im Zuge unserer Dachneugestaltung viel altes Bodenholz übrig hatten. Das eignet sich doch hervorragend für ein Beach Sign, oder etwa nicht?

Mir schwebte ein Strandschild vor, das nicht nur den Weg zum nächsten Strand weist, sondern auch zur nächsten Bar oder zum Surfbrettverleih.

Ich suchte mir also zunächst einmal die entsprechenden Bretter zusammen. Ein längeres als Grundgerüst und fünf kleinere als Wegweiser. Teilweise waren sie noch mit Nägeln versehen, die mussten natürlich erst einmal raus.

Schilder am Strand weisen ja meist einen Weg, also mussten einige der Schilder noch zum Pfeil gesägt werden, aber auch hier bin ich lässig vorgegangen, wie es auf alten Schildern eben so ist.

Mal habe ich einen echten Pfeil gesägt, mal nur eine Seite angeschrägt.

Dann habe ich mir fünf Wörter überlegt, die ich auf die jeweiligen Schilder aufschreiben möchte und mit dem Computer in entsprechender Größe ausgedruckt.

Die abgesägten Holzkanten habe ich dunkel gebeizt, denn sie sollen alt aussehen und nicht wie frisch gesägt.

Nun werden die einzelnen Wegweiser erst einmal mit Farbe gestrichen.

Dazu habe ich zusätzlich mit einem Spachtel gearbeitet und verschiedene Farbtöne damit übereinander "gelegt". Das gibt einen schönen Look, der aussieht wie abgeblättert. Schaut auch einmal hier, wie man den abgeblätterten Look noch erreichen kann.

Die Schilder nun trocknen lassen. Dann kommt die Transfermethode ins Spiel, die ich hier auch schon einmal erklärt habe. Dabei wird die Rückseite der ausgedruckten Schriftzüge mit einem Bleistift oder dicken Wachsstift (funktionierte hier noch besser) dick eingerieben.

Nun wird das Papier mit der Schrift nach oben (also richtig herum) auf das Holz gelegt.

Von der Vorderseite wird dann die Schrift mit einem Kugelschreiber außen herum umrandet.

Die rückwärtige Wachsschicht drückt sich auf das Holz durch und man sieht die Umrisse. Diese kann man dann ganz einfach mit Kreidefarbe ausmalen.

So gestaltet man alle Wegweiser. Wenn sie getrocknet sind, kann man mit einem Spachtel ganz grob wieder etwas Farbe abnehmen, für den Shabby chic und den alten, abgeblätterten Look.

Versiegelt habe ich die Schilder mit der Lignocolor Versiegelung, denn sie werden sicher draußen stehen, zwar überdacht auf der Veranda, aber trotzdem der Witterung ein wenig ausgesetzt.

Nun werden die Schilder an das lange Brett geschraubt. Für das Beach Feeling habe ich noch einen dicken rostigen Nagel eingesetzt, den ich einmal am Strand gefunden hatte.

Um den Fuß habe ich ein altes Tau gewickelt.

Und so sieht das Ganze jetzt aus:

Ich finde, es ist ein schönes Geschenk geworden und es hat richtig Spaß gemacht, es zu basteln. Für alle, die nicht surfen, kann man natürlich auch andere Schilder erstellen.

Meines wäre wahrscheinlich eher ein Wegweiser zum nächsten Kaffeeausschank.

Wahlweise zur Pommesbude.

Wohin würde Euer Schild weisen?

... gone paintin´...

Eure Daggi

#beachsign #Transfertechnik

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