• gonepaintin

WANDDEKO IM MARITIMEN STIL

Als wir vor einer Weile mit unserem Schlafzimmer auf den Dachboden gezogen sind, gab es ein kleines Highlight für meinen Mann: Ihm wurde das zweite kleine Zimmer dort oben überlassen. Ein sehr lang gehegter Wunsch, nicht nur für ihn, sondern auch für mich, denn wenn er nachts schnarcht, wird er nun kurzerhand ausquartiert. Außerdem hat er einen eigenen kleinen Schreibtisch dort stehen, den er nach Herzenswunsch vollstellen kann.


Sein Faible ist das Segeln. Und dieses Zimmer wollte er gerne mit maritimen Touch einrichten. Da unterstütze ich ihn gern, denn seine andere, heimliche Liebe ist der Laura Ashley Stil und ganz ehrlich, das passt ja nun überhaupt nicht zu einem "Herrenzimmer".


Das Zimmer ist relativ klein, hat auf beiden Seiten eine Schräge und am Ende ein altes halbrundes Fenster. Die Töne weiß, schwarz und Holz sollen im Raum dominieren, denn so ist auch der Rest des Dachgeschosses eingerichtet.


Das Projekt, das ich euch heute zeige, ist eine alte Seekarte, die gegenüber vom Bett angebracht werden soll. So fällt der Blick nach dem Aufwachen direkt auf die Lieblingsinsel des Mannes. Die Seekarte habe ich bei ebay Kleinanzeigen erstanden, sie ist riesig, passt aber ganz genau zwischen die Dachbalken.


Benötigtes Material für die rustikale Seekarte:

- alte Seekarte

- Holzplatte für die Rückseite

- Holzleisten für den Rahmen

- kleine Nägel

- Sprühkleber

- Metallwinkel mit Schrauben

- goldene Kreidefarbe/lack

- Beize



Meine Holzplatte aus dem Baumarkt misst eine Stärke von 3mm und wird passgenau auf die Größe der Karte zugesägt. Mit Sprühkleber fixiere ich zunächst einmal die Karte auf dem Holz, das geht wunderbar und schlägt weder Wellen noch Blasen. Mein Tipp: Stück für Stück vorgehen, erst ein Stück von ca. 20 cm einsprühen (Holz und Karte), dann Karte langsam ausrollen und so fixieren. Dann folgt das nächste Stück. Sprühkleber funktioniert viel besser als flüssiger Kleber!



Für den Rahmen säge ich Holzlatten im 45° Winkel zurecht. Wie immer zeichne ich mir die Größe des Rahmens erst einmal auf Papier, denn so lässt sich einfacher vor Augen führen, wie lang die Teile sein müssen.


Mein Rahmen soll mit der Farbe der Dachbalken harmonieren, also mische ich verschiedene Beizen, um den exakten Ton zu erhalten (hier Teak und Nussbaum). So passt sich die Karte später wunderbar an.



Alle Rahmenteile beizen und trocknen lassen.



Nach dem Trocknen verbinde ich die Leisten, indem ich mit meinem Wolfcraft Jig Kit Taschenbohrungen mache, um dort die Schrauben zu setzen. So ist der Rahmen stabil und die Bohrungen befinden sich versteckt auf der Rückseite.



Der Rahmen wird dann noch mit Antikwachs versiegelt. Die Karte fixiere ich von hinten mit kleinen Nägeln am Rahmen.



So sieht es nun schon aus.


Zu guter Letzt nehme ich noch keine Metallwinkel und streiche sie mit goldener Kreidefarbe, hier von Rustoleum.



Die passenden Schrauben werden gleich mit gestrichen. Mein Tipp: Steckt sie in Styropor, so lassen sich die Köpfe ganz einfach streichen.



Die Winkel werden anschließend auf die Ecken des Rahmens gebracht. Goldfarben - ganz typisch für Innenausbauten von Yachten, ich finde, das passt hervorragend zum maritimen Look.



Und so ist im Nu eine tolle Wanddekoration im Yachtstil entstanden. Mir gefällt sie super!



Es ist nicht ganz leicht, in diesem kleinen Raum zu fotografieren, aber in etwa bekommt ihr vielleicht einen Eindruck.





Maritim, oder? Und trotzdem rustikal.

Das Ruder an der Wand soll noch aufgehängt werden. Ihr wisst ja, maritim statt Laura Ashley.




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