Zum Thema Schleifen


Mich hat die Frage erreicht, was man als blutiger Anfänger der "Möbelstreichen-Disziplin" unter "Anschleifen" eigentlich versteht, womit man schleift und welches Material man dazu am besten besorgen sollte.

Daher habe ich mich entschlossen, dem Thema "Schleifen" einen eigenen

Post zu widmen.

Wenn Ihr Möbel im shabby Stil streichen möchtet, benötigt Ihr das Schleifpapier für verschiedene Arbeitsschritte. Ganz zu Anfang sollte man das Möbelstück anschleifen, um die Oberfläche "griffig" zu machen für die folgende Farbe. Sie soll ja gut haften. Danach möchtet Ihr die aufgebrachte Farbe für den shabby Effekt an ausgewählten Stellen wieder abnehmen, um Abnutzungserscheinungen künstlich herbeizuführen. Für beide Schritte braucht Ihr Schleifpapier.

Die Körnung

Schleifmittel gibt es in verschiedenen Körnungen, von fein bis grob. Das erklärt sich so: Auf das Papier oder Vlies aufgebracht sind sogenannte Schleifkörner. Grobes Schleifpapier zeichnet sich durch eine geringere Anzahl von Schleifkörnern aus, sie liegen weiter auseinander und erzeugen daher ein gröberes Schleifbild.

Feines Schleifpapier hat viele Schleifkörner, sie liegen dicht beieinander und erzeugen ein feines Schleifbild. Die Körnung ist auf der Rückseite des Papiers in Zahlen angegeben, dabei steht ein hoher Wert (z.B. 240) für viele Schleifkörner, also für ein feines Papier, ein niedriger Wert (z.B. 80) steht für wenige Körner und somit

ein grobes Papier.

Ein grobes Schleifpapier mit hoher Körnung (40 - 120) erzeugt einen hohen Abtrag, das Schleifbild ist sehr grob. Man benutzt dieses Papier um Unebenheiten oder Kratzer zu entfernen oder wenn Ihr grobe Bretter glätten wollt.