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Blogbeiträge (253)

  • UPCYCLING ANTIKE KOMMODE MIT ANNA VON MANGOLDT KREIDEFARBE

    Werbung - Gestern war hier bei uns in Schleswig-Holstein der erste Ferientag und wie so oft hat es pünktlich dazu in Schnüren geregnet. Heute sieht es draußen zum Glück schon freundlicher aus, aber bevor ich in Urlaubsstimmung gerate, habe ich noch ein paar schöne Projekte für dich. Heute gibt es ein tolles Upcycling, einmal mehr mit Kreidefarbe, aber dieses Mal mit einer, die ich bisher noch nie ausprobiert habe. Ich freue mich, dass Anna von Mangoldt mir für dieses Projekt ihre Kreidefarbe zur Verfügung gestellt hat. Und ich kann schon soviel vorwegnehmen: Die Farben haben mir wirklich Spaß gemacht! Um dieses Möbelstück geht es heute. Ich habe es vor über einem Jahr bei Ebay gekauft. Der Besitzer war schräg und schon auf dem Weg nach Hause merkte ich, wie die Kommode einen wirklich muffigen Geruch in meinem Auto verströmte. Ich bin da zugegebenermaßen sehr empfindlich und in diesem Fall hatte ich vor Ort keinen "Geruchstest" gemacht. Mir ist das immer ein bisschen unangenehm, "lassen Sie mich mal riechen, nee, stinkt ja, danke, dann nicht" - ist ja auch irgendwie peinlich. Wobei - ich hatte neulich eine Kundin, die es genauso mit einer meiner Kommoden machte. Sie zog ihre Maske ab und tauchte ihre Nase in die Schubladen. Das Möbelstück sei für ihr Ferienhaus, daher müsse sie im Sinne ihrer Gäste einmal daran schnuppern. Das fand ich einleuchtend und ich habe mir vorgenommen, diesen Spruch für die Zukunft für mich zu adaptieren. Zum Glück gibt es ja viele Tipps, Gerüche in alten Möbeln zu eliminieren. Hier habe ich einen Blogbeitrag dazu verfasst. Meine Kommode stand aber nun schon über ein Jahr in der luftigen Garage, mit allerlei Mitteln im Inneren, die die Gerüche eigentlich aufnehmen sollen. Aber all das hat leider nicht geholfen, denn schon beim Hineintragen in meine Werkstatt wurde mir klar, dass ich hier härtere Bandagen aufziehen muss. Dazu später mehr. Ich werde dieses Schmuckstück also mit den Kreidefarben von Anna von Mangoldt aufarbeiten. Freundlicherweise hat man mir die Farbe für diesen Blogpost zur Verfügung gestellt. Um mir einen Farbton auszusuchen, habe ich mir Farbkarten bestellt. Anna von Mangoldt bietet einen tollen Service an: Man sucht sich handgemalte DINA4 große Leihmusterkarten aus, die man nach Gebrauch einfach wieder zurück schickt. Der Service ist umsonst. Das ist doch mal eine tolle Idee! Die Größe der Karten ist ideal, um sich ein vernünftiges Bild machen zu können. Oft sehen Farben am Computer anders aus als in natura. Ich hatte mir 10 verschiedene Farbtöne bestellt und meine Entscheidung fiel auf ein mittleres Graubeige (Elegance) und für das Innere ein auffallendes Blau (Lysander). Die Farbkarten habe ich zurück geschickt und schon kurz darauf erhielt ich ein Rundum-Sorglos-Paket mit Farbe, Sperrgrund, Wachs und einem Pinsel. Dann kann es losgehen. Meine Kommode hat leider einen extremen Furnierschaden auf der Deckplatte. Ich hatte ihn nicht so schlimm in Erinnerung. Teile sind herausgerissen, es gibt ein tiefes Loch. Aufkleber sind quer verteilt. Ich frage mich, warum ich das Teil überhaupt gekauft habe. Das Furnier kann ich nicht mehr retten, es muss entfernt werden. In diesem und in diesem Blogpost gibt es mehr zum Thema "Furnier reparieren" und "Furnier entfernen". Ich lege zunächst ein feuchtes Tuch auf und lasse das Furnier ein paar Stunden einweichen. Achte darauf, dass das Tuch nur dort abdeckt, wo das Furnier wirklich entfernt werden soll, sonst lösen sich auch die anderen Stellen. Solange das Holz einweicht, mache ich mich schon einmal an die Säuberung der Kommode. Nach einer Reinigung mit Essigwasser benutze ich zusätzlich noch einen Reinigungsalkohol, weil das Möbelstück wirklich sehr schmutzig ist. Achtung beim Gebrauch, Schutzausrüstung ist notwendig! Mit Hilfe des Reinigungsalkohols löst sich auch der Schellack. Das kommt mir entgegen, denn auch er ist nicht mehr intakt an diesem Stück. Die klebrige Schicht wird also einfach mit abgenommen. Die Zierleisten auf der Schublade sind unvollständig und beschädigt, daher nehme ich die vor-handenen ab und ersetze sie komplett mit neuen aus dem Baumarkt. Noch immer riecht das Möbelstück. Ich werde nicht umhin kommen, es nicht nur von außen, sondern leider auch von innen abzuschleifen. Vielleicht hilft das. Außen kann ich nur vorsichtig mit feinem Schleifpapier vorgehen, damit ich das Furnier nicht durchschleife. Innen jedoch kann ich mit dem Winkelschleifer eine gute Schicht Holz abnehmen! Nachdem ich mit dem Schleifen fertig bin, ist auch das Furnier auf der Deckplatte fertig eingeweicht. Ich kann nun beginnen, es mit dem Spachtel abzunehmen. Mit dem Bügeleisen erwärme ich stellenweise den Kleber und kann dann Stück für Stück abziehen. Das sieht auf dem Foto einfacher aus, als es ist. Ein paar wirklich hartnäckige Reste benötigen mehrere Bügel/Spachtel-Durchgänge. Aber dann ist es geschafft. Ich kann nun die Risse und das Loch mit Holzspachtelmasse auffüllen. Während die Masse trocknet, kann ich die Deckplatte natürlich noch nicht abschleifen. Daher nehme ich mir jetzt schon einmal den Sperrgrund für die restliche Kommode vor. In diesem Fall möchte ich damit nicht nur gegen ein mögliches Ausbluten des Holzes vorgehen, sondern erhoffe mir zudem, dass die Grundierung auch den Geruch des Möbelstückes endgültig einsperrt. Denn das Abschleifen im Inneren hat die Sache zwar ein wenig verbessert, aber noch nicht endgültig beseitigt. Mein Sperrgrund ist grau, damit erhalte ich schon einmal eine gute Deckung, bevor ich später mit einer hellen Farbe nachstreiche. Ich beginne mit dem Inneren des Möbelstückes. Der Sperrgrund streicht sich super einfach, nicht zu dick und der Pinsel ist perfekt geeignet. Gefällt mir schon mal gut! Um wirklich jede Gefahr auszuschalten, dass später noch Gerüche auftauchen, streiche ich wirklich jedes Stück meiner Kommode. Die Rückseite, die Einlegeböden, die Schubladen innen und außen, sogar unten streiche ich. Am Ende sieht man kein einziges Stück Holz mehr. Oben die erste Schicht. Die Türen und die Beschläge werde ich später noch herausnehmen, doch dafür ist mein Mann zuständig. Er hat mehr Kraft und Ausdauer für die kleinen Schräubchen, und immer noch einen Trick parat, um die alten Windungen zum Laufen zu kriegen. Da er aber dieses Wochenende unterwegs ist, muss ich erstmal um die Beschläge herum streichen, zumindest bei der ersten Schicht. Das Ganze trocknet nun über Nacht. Am nächsten Morgen die Geruchsprobe: Tatsächlich rieche ich weitaus weniger. Ich bin wirklich extrem empfindlich, was Gerüche angeht. Man einer mag sagen, ich übertreibe es. Vielleicht wäre anderen der Geruch dieser Kommode nicht so stark aufgestoßen wie mir. Daher soll es auch noch eine zweite Schicht der Grundierung werden. Doch erst entfernt mein Mann nach seiner Rückkehr die alten Beschläge und zusammen nehmen wir die Türen heraus, die mit einem Zapfenband gehalten werden. Die Beschläge sind mindestens so klebrig und schmutzig wie der Rest der Kommode. Ich koche sie in einem altem Topf, den ich extra für den Zweck gekauft habe (wer würde daraus hinterher noch essen mögen?) gründlich in einem Wasser/Essiggemisch.aus. Sie sind nach dem Kochen noch immer eklig, dreckig und klebrig. Mit feiner Stahlwolle (000) schleife ich sie vorsichtig ab. Das funktioniert super, allerdings gelangt man in die kleinen Vertiefungen nur sehr schlecht. Hier hilft ein weiterer Trick: Ketchup! Beschläge über Nacht in Ketchup einweichen und am nächsten Tag mit der Zahnbürste vorsichtig in die Vertiefungen. Ketchup enthält ebenfalls viel Essig, der noch einmal zusätzlich säubert. Und nun sehen die Beschläge schon gut aus! Das Gold gefällt mir trotzdem nicht so gut, ich sprühe sie daher noch ein wenig um. Mal was andres, oder? Während meine zweite Schicht Grundierung trocknet, schleife ich die Deckplatte gut ab und grundiere auch sie zweimal. Nachdem alles getrocknet ist, geht es endlich ans Streichen! Innen wähle ich den herrlichen Blauton Lysander. Ein tolles strahlendes Blau, das in Kombination mit dem hellen Grau/Beige sicher toll aussehen wird! Ich streiche zwei Schichten innen, zusätzlich die inneren Regalböden und das Innere der Schublade. Für außen hatte ich mir den Ton Elegance ausgesucht, ein helles edel wirkendes Beige. Die Farbe lässt sich wundervoll streichen, sie ist sehr soft und gleitet förmlich über das Holz. Die erste Schicht deckt noch nicht komplett, aber das ist ja immer so. Davon darf man sich keineswegs irritieren lassen. Die zweite Schicht deckt dann perfekt und sieht wunderbar edel aus! Nachdem die Griffe und Beschläge wieder angebracht, die Türen wieder eingebaut und die Schublade mit den neuen Zierleisten und einer seitlichen Schablone versehen worden ist, bin ich fertig mit dem Ucycling meiner antiken Kommode mit Anna von Mangoldt Farben! Mir gefällt das Ergebnis wirklich gut! Die gespühten Griffe sehen in Kombination mit dem Beige edel aus. Das Blau des Inneren bildet einen tollen Kontrast. Ich habe bewusst keine shabby chic Spuren eingearbeitet. Dieses Stück soll perfekt sein! Den Geruch der Kommode konnte ich mit all meinen Maßnahmen "einsperren". Das Aufarbeiten dieses Möbelstückes hat mir unheimlich Spaß gemacht. Aus einem alten Stück mit kaputter Oberfläche, zerkratztem Schellack und verdreckten Beschlägen ist eine wundervolle Kommode geworden, die mit ihrer Farbkombination klassisch und edel aussieht. Die Kreidefarbe hat sich wunderbar streichen lassen, sie deckt hervorragend und jeder wird unter den 168 verfügbaren Farbtönen ganz sicher seinen Lieblingston finden. Danke Anna von Mangoldt für die Farben! Wie gefällt dir das Ergebnis?

  • FLIESEN STREICHEN MIT KREIDEFARBE - MEIN EXTREM-HALTBARKEITSTEST

    Werbung - Wir haben zwei Bäder im Haus, von denen wir eines eigentlich nie benutzen. Es liegt viel zu weit entfernt von den Schlafzimmer und dient daher nur als Gästebad. Das Bad, das täglich von uns vieren benutzt wird, ist sage und schreibe ganze sechs Quadratmeter groß. Man kann maximal zu zweit darin sein und das auch nur dann, wenn einer sich nicht bewegt. Und trotzdem mögen wir unser Bad und wollen es demnächst renovieren. Natürlich machen wir das selber und ich habe überlegt, die vorhandenen Fliesen zu streichen. Aber vorher möchte ich gerne ausprobieren, wie gut das funktioniert und vor allem, wie haltbar die Farbe anschließend ist. Ich habe noch ein paar der verschiedenen Originalfliesen als Ersatz im Keller und werde sie zum Test einmal streichen. Von meinem Projekt "Haustür streichen" habe ich noch Kreidefarbe übrig. Painting The Past in Graphite in der Eggshell Qualität hat auf meiner Kunststofftür super gehalten und nun hoffe ich, dass sie auch bei den Fliesen überzeugt. Dieser Post ist übrigens nicht gesponsert, ich teste diese Farbe einfach deshalb, weil sie mich bereits bei verschiedenen anderen Projekten überzeugt hat. Ich streiche meine drei Fliesenmuster also erstmal mit der Rolle. Keine Grundierung, wie ich auch bei meiner Tür verfahren bin, einfach losrollen. Nach der ersten Schicht sieht es so aus: Abwarten, das wird. Die erste Schicht sieht immer schrecklich aus. Nach der zweiten ist es schon besser: Ich streiche sogar noch eine dritte. Nach Rücksprache mit Painting The Past verzichte ich auf einen Top Coat, auch bei meiner Tür hatte ich keinen benutzt und sie hält super. Vorsichtshalber lasse ich die Fliesen nun 3 Wochen gut durchtrocknen, 2 Wochen sollen laut Hersteller allerdings reichen. Und nun kommt mein Alltags- und Extremtest! Wie hält die Farbe? Was passiert, wenn ich sie sauber machen möchte? Wie ist die Fleckenbildung? Was machen Shampoo, Duschgel und Reinigungsmittel mit der Oberfläche und was passiert, wenn ich aus Versehen daran kratze? Test 1: Wasser Mein erster Test ist harmlos. Wasser! Ich wische mit einem normalen Schwamm über die Fliesen, lasse Wasser darüber laufen, da darf ja nun wirklich nichts passieren. Tut es natürlich auch nicht. Nun lasse ich das Wasser eine Weile auf der Fliese stehen. Nach dem Trocknen: Nichts. Kein Abrieb, keine Fleckenbildung. Wäre ja auch noch schöner! Test 2: Duschgel Im nächsten Schritt nehme ich ein normales Duschgel und reibe die Fliesen damit ein. Denn Duschgel spritzt ja auch mal an die Wände und ich möchte sehen, was passiert. Ich lasse das Gemisch ein Weilchen stehen und nehme es dann mit einem feuchten Tuch ab. Nichts! Keine Flecken, kein Abrieb. Test 3: Shampoo Nun ein relativ starkes Shampoo. Ebenfalls mit Wasser gemischt aufgetragen, und ein Weilchen einwirken lassen. Das Ergebnis nach dem Abwaschen? Nichts. Die Farbe hält! Test 4: Abraxas Vielleicht möchte man seine Fliesen auch mal ein wenig schrubben. Ich nutze dafür normalerweise einen Abraxasschwamm und möchte natürlich auch in Zukunft ungern darauf verzichten. Aber wird er meine Farbschicht zerkratzen? Ich probiere es aus. Glaub mir, ich habe ordentlich geschrubbt! Nichts passiert, die Farbe hält und auch eine Zahnbürste tut der Farbe keinen Schaden. Nicht, dass ich mein Bad mit der Zahnbürste putze, aber manch einer mag sie ja für die Fugen benutzen...? Test 5: Putzmittel und Abraxas Ich werde strenger. Man möchte ja nicht nur mit Wasser putzen, sondern auch ein Putzmittel einsetzen. Zusammen mit dem Abraxas teste ich jetzt ein normales Putzmittel für das Bad. Ich sprühe es auf und schrubbe wieder eifrig mit dem Abraxasschwamm. Auch die Zahnbürste kommt wieder zum Einsatz. Farbe hält! Nichts zu sehen! Vorsichtshalber lasse ich das Putzmittel jetzt auch noch einmal 5 Minuten auf der Fliese stehen. Nach dem Abwischen zeigt sich zunächst ein Fleck, der aber nach ein paar Minuten Trocknung verschwindet. Kein Grund zur Panik! Test 6: Extremreiniger und Abraxas Im nächsten Schritt wird es schwerer. Ich nehme einen Extremreiniger von Cillit Bang zur Hand, der Schimmel bekämpft und umwelttechnisch eine Katastrophe ist. Ich weiß nicht, warum mein Mann den gekauft hat, ich glaube, es war im Zuge eines Wasserschadens im Bad. Da musste er die Dusche auseinander bauen und bei der Gelegenheit hat er sie gleich gründlich sauber gemacht. Im Normalfall benutze ich so etwas nicht, aber hier für den Test will ich es doch probieren. Ich mache den Powertest. Ich lasse den Reiniger 5 Minuten auf der Oberfläche stehen und reinige dann mit dem Abraxasschwamm. Und siehe da: Hier tut sich was. Die Oberfläche der Fliesen fühlt sich nun ein bisschen klebrig an, als sei die oberste Schicht aufgebrochen. Man sieht eine matte Fläche, wo der Reiniger stand. Nach einer Trocknungszeit ist der klebrige Eindruck verschwunden, was aber bleibt, ist der leicht matte Fleck. Liest man sich die Anleitung auf dem Reiniger durch, ist dieser Test natürlich auch etwas unfair. Man darf ihn nicht so lange einwirken lassen und sollte immer vorher eine Probestelle behandeln. Es ist ein wirklich chemischer Extremreiniger! Ich würde bei gestrichenen Fliesen auf ein solches Produkt besser verzichten. Test 7: Stöße und Kratzer Nun teste ich noch aus, was die Fliese an Stößen und Kratzern aushält. Zunächst versuche ich mit dem Fingernagel, die Farbe zu lösen. Das geht schon mal nicht. Der nächste Test ist mit einem scharfen Messer. Und siehe da, damit lässt sich die Farbe wieder abkratzen, wenn man sich Mühe gibt. Auch ein eigentlich unfairer Test, denn natürlich frage ich mich: Wer - außer vielleicht Norman Bates - nimmt ein Messer mit unter die Dusche? Nächster Test: Vielleicht knallt mal der Duschkopf an die Fliese? Ich imitiere das mit einem Messerrücken und stoße die Fliese damit ein paarmal an. Es passiert nichts. Mein Fazit Der Test hat mich überzeugt, meine Fliesen zu streichen. Normale Putzmittel und normale Beanspruchung scheint die Farbe auszuhalten. Ich putze mein Bad normalerweise mit Abraxas und einem normalen Reiniger, der in meinem Test keinen Schaden angerichtet hat. Ich wäre mutig genug, mein Bad nach diesem Versuch zu streichen! Natürlich weiß ich, dass nichts für die Ewigkeit ist und mein Test natürlich auch nur eine Momentaufnahme zeigt. Wie sich die Farbe auf lange Sicht hält, wird sich erst im Alltag zeigen. Trotz allem ist dies ein günstigerer Weg, als neu zu fliesen und ich wäre auch bereit, nach ein paar Jahren nach zu streichen. Dann hat sich auch der Farbgeschmack sicher wieder geändert! :-) Hast du schon Fliesen gestrichen? Bist du zufrieden mit dem Ergebnis?

  • LAYERING FÜR DEN VERWITTERTEN "STONE-LOOK" - MIT KREIDEFARBE VON LIGNOCOLOR

    Werbung- Ich bin ständig auf der Suche nach schönen Möbelstücken, die ich für meinen Blog nutzen kann, um neue Farben, neue Produkte oder neue Techniken auszuprobieren. Leider ist das nicht immer so einfach, gerade jetzt finden keine Flohmärkte statt, viele Trödelläden sind geschlossen und bei Ebay wird es zunehmend schwieriger, Stücke zu einem Preis zu finden, der für mich Sinn macht. Umso lustiger war es, dass ich vor kurzem über Ebay diesen kleinen Hocker fand. Lustig deshalb, weil sich herausstellte, dass die Verkäuferin eine gute Freundin von mir ist, die gleich um die Ecke in einer Querstraße wohnt. Ihr Ebay Profil hatte das nicht verraten. Ich möchte diesen Hocker heute umgestalten und werde dabei gesponsert von der Firma Lignocolor. Ich benutze deren Kreidefarben regelmäßig und bin sehr happy damit. Es gibt eine wunderschöne Farbpalette und natürlich alles an Zubehör, was man braucht. Sie streichen sich super, decken gut und ein weiterer Vorteil ist, dass das Preis-Leistungsverhältnis wirklich top ist! Die Farben oben im Bild hatte ich mir ausgesucht. Ursprünglich wollte ich damit aber ein ganz anderes Möbelstück umgestalten, aber ich gebe zu, das ging leider gründlich in die Hose. Ich wollte eine neue Technik auf einer Kommode ausprobieren, aber das Ganze sah am Ende nicht wie geplant aus. Das ist nett ausgedrückt. Ich werde noch ein wenig an dieser Technik feilen. Bis dahin benutze ich sie heute schon einmal für meinen Hocker. Das Filzkissen muss entfernt werden. Es lässt sich anfangs ganz gut mit einem Spachtel abziehen. Aber leider ist es in der Mitte so fest verklebt, dass es Teile des Furniers mit abnimmt. Nun muss ich das Furnier komplett entfernen. Wie das geht, liest du in einer ganz detaillierten Anleitung in diesem Blogpost. Nachdem ich das Furnier entfernt habe, wähle ich den ersten Ton meiner Lignocolor Farbpalette aus. Mit TABERNAS streiche ich zunächst zwei Schichten Farbe auf den gesamten Hocker. Tabernas ist ein schönes, dunkles Braun, das man prima auch als untere Schicht bei einer klassischen shabby chic Technik verwenden kann. Das sieht schon mal gut aus. Nun kommt die nächste Farbe. Ich wähle Chocolate und mische mir ein Farbwash. Dazu verdünne ich die Kreidefarbe mit Wasser. Dieses Gemisch streiche ich auf und tupfe gleich anschließend mit einem Küchentuch stellenweise die Farbe wieder ab. Durch die Struktur des Küchentuches ergibt sich eine interessante Patina. Ich lasse dies wieder trocknen, aber mir fehlt hier ein bisschen Struktur. Also mische ich mir noch einmal den Farbton Chocolate, diesmal mit ein bisschen Saltwash Strukturpulver. Einfach der Farbe zufügen und diese etwas dickere Konsistenz auftragen. Und so baue ich eine Farbschicht nach der nächsten auf und benutze im Zuge dessen jeden meiner Farbtöne einmal. Neben Tabernas und Chocolate habe ich in diesem Schritt Camel und Macchiato benutzt. Mit dem Farbton Storm setze ich nur kleinere Akzente. Das LIGHT GREY mische ich mir im nächsten Durchgang noch einmal zu einem Wash. Diese verdünnte Kreidefarbe trage ich einmal rund um den unteren Teil auf. Direkt nach dem Auftragen tupfe ich wieder mit einem Küchentuch nach und nehme den meisten Teil der Farbe wieder ab. Das ergibt einen sehr schönen Effekt. Wenn zu viel Farbe vorhanden ist, einfach noch einmal mit der Sprühflasche anfeuchten und mit dem Tuch wieder abnehmen. Die verschiedenen Schichten fließen ineinander und bilden eine schöne Optik. Der obere Teil des Stuhles bekommt noch einen Schablonenaufdruck mit dieser Schablone. Dann noch einmal ein Farbwash in blau. Du merkst, eine Schicht wird nach der anderen aufgebaut, ganz ohne Plan, immer nach Geschmack und Ergebnis weiterarbeiten. Ganz zum Schluss nach dem Trocknen wird gewachst. Ich nehme das farblose Wachs ebenfalls von Lignocolor. Hier siehst du, wie satt und farbintensiv die Farbe durch das Wachs noch einmal wird. Und fertig ist mein Hocker im gelayerten "Old-Stone-Look". Die Farbe wirkt wie alter Stein im Garten, finde ich. Ich finde, der langwierige mehrfache Auftrag mehrerer Farbschichten hat sich gelohnt! Gefällt dir das Ergebnis? Danke Lignocolor für die freundliche Unterstützung bei diesem Blogpost. Schaut mal bei ihnen vorbei, es gibt wirklich schöne Produkte zu einem unschlagbaren Preis. Ich wünsche dir viel Glück bei deinem eigenen Layering-Projekt!

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  • Kooperationen/Presse | gonepaintin

    Seit 2017 ist mein Blog gonepaintin Anlaufstelle für viele kreative Besucher, die sich für die Themen Möbelupcycling, DIY und Einrichtung interessieren und hier neue Anregungen erhalten. Meine Leser finden Anleitungen und Erklärungen zu allen Fragen rund um das Thema Möbel streichen mit Kreidefarbe & Co. und finden kostengünstige und individuelle Einrichtungsideen für ihr eigenes Zuhause. Der Blog ist ein Ratgeber für alle Leser, die selber kreativ werden möchten. ​ Ich bin immer auf der Suche nach Inspirationen, nach neuen Produkten, Techniken und Zubehör und probiere dabei alles selber aus. Ich bin offen für Kooperationen, sprechen Sie mich gerne an, wenn Sie denken, Ihr Produkt könnte zu meinem Blog passen. Fordern Sie mein aktuelles Mediakit an. Gerne spreche ich mit Ihnen über Sponsored Posts, klassische Anzeigenplätze oder die Erstellung von Content. Ich liefere auch Fotomaterial und exklusive Tutorials. jetzt mailen Auswahl bisheriger Kooperationspartner BAUHAUS - Beija Flor - Bondex - Dear Sam - Dixie Belle Paint - Fusion Mineral Paint - Frog Tape - Lignocolor - Painting The Past - Photowall - Pure&Original Paint - Rebel Walls - Rustoleum - SCHÖNER WOHNEN Farbe - Viking - wolfcraft PRESSE Traumwohnen 09/2020 Landleben 05/2020 Landleben 03/2020 Traumwohnen 01/2020 Traumwohnen 12/2019 passt! 11/2019 Bild der Frau 10/2019 Traumwohnen 01/2019 Traumwohnen 01/2018 BZ 08/2017

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  • Kreidefarbeblog / gonepaintin / Hamburg

    ​ Und ich wohne gerne individuell. Kreativ. Und nachhaltig. Gebraucht, selbst gebaut - immer in meinem ganz eigenen Stil. Ich liebe alte Möbel. Deshalb verrate ich hier auch alles zum Thema Möbelupcycling. Und noch viel mehr. Übrigens immer für das kleine Budget - denn selber machen ist meine Vision! ​ Hallo, ich bin Daggi. Ich wohne gern. WOBEI KANN ICH DIR HELFEN? Auftragsarbeiten Du möchtest dein Möbelstück von mir aufarbeiten und/oder streichen lassen. Hier gibt es mehr Infos! Persönliche Beratung Du möchtest dein Möbelstück selber aufarbeiten? Ich berate dich in einem persönlichen Gespräch und erstelle eine detaillierte Anleitung mit Einkaufsliste. Hier erfährst du mehr. Möbelverkauf Du möchtest eines meiner Möbel kaufen. Hier im Shop gibt es alle fertigen Stücke und rohe Möbel, die nach deinem Wunsch gestaltet werden können. Schablonen Du möchtest dich kreativ so richtig austoben. Deinem Möbel und DIY ein besonderes Extra geben. Hier geht es zur gonepaintin Schablonen-Kollektion. Online-Kurs Du möchtest selber kreativ werden und lernen, wie du dein eigenes Möbelstück streichst. Ich habe den passenden Online-Kurs für dich! Inspiration Du möchtest dich inspirieren lassen, neue Ideen finden, tolle Tipps und neue Techniken erlernen. Dann besuche hier meinen Blog! Let´s get social Aktuelle Beiträge FLIESEN STREICHEN MIT KREIDEFARBE - MEIN EXTREM-HALTBARKEITSTEST LAYERING FÜR DEN VERWITTERTEN "STONE-LOOK" - MIT KREIDEFARBE VON LIGNOCOLOR FARBLAYERING FÜR DEN VINTAGELOOK - EIN PROJEKT MIT FUSION MINERAL PAINT Folge mir auf #INSTAGRAM

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