Priming/Grundieren

Nach dem Anschleifen sollte man generell immer eine Grundierung auftragen, die folgende Farbe haftet dann besser am Untergrund.

 

Eine Ausnahme stellt Kreidefarbe und Milk Paint dar, denn sie können normalerweise auch ohne Grundierung direkt aufgetragen werden.

 

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Warum nur "normalerweise"? Verwendet man weiße oder helle Farbtöne, besteht leider immer die Gefahr des sogenannten "Durchblutens". Zu den organischen Bestandteilen des Holzes gehören Farb- und Gerbstoffe, Harze, Fett, Wachs und mineralische Stoffe. Diese werden beim Überstreichen mit wasserhaltiger Farbe aus dem Holz gelöst, an die Oberfläche transportiert und bilden dort gelbliche Flecken. Sie können auch im Nachhinein nicht mehr entfernt oder übermalt werden, sie schlagen leider immer wieder durch. Wenn ich unsicher bin, nutze ich lieber von vornherein eine Grundierung mit Sperrwirkung.

 

Dafür gibt es verschiedene Produkte. Wenn du mit normalem Lack arbeitest, kannst du auf ein 2in1 Produkt aus dem Baumarkt zurückgreifen. Für Kreidefarbe nutzt du am besten eine Grundierung wie das BOSS von Dixie Belle Paint, das ebenfalls gegen Gerüche, Nikotin, Russ und alte Flecken hilft. Im Baumarkt gibt es ebenfalls Grundierungen, achte darauf, dass sie gegen Durchbluten wirken! Eine natürliche Lösung bietet Schellack. 

Egal, wofür man sich entscheidet, die Grundierung wird per Rolle oder Pinsel aufgetragen.

Hier gibt es einen separaten Blogpost zum Thema Grundieren.

Und noch mehr zu diesem Thema findest du auch im Blogpost "Kreidefarbe - Fragen und Antworten". 

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